22.02.2015

Konsens – immer kompliziert?!

Da wir schneller Inhalte produzieren als Blogeinträge, hier mal ein Arbeitsergebnis aus dem letzten Jahr. Wir haben uns schon länger intensiv mit Konsens auseinandergesetzt (siehe „Konsens ohne Veto? – Ich glaube es hackt!“) und uns mittlerweile auf gemeinsame Regeln geeinigt. Unser „ultimatives Konsensverfahren“ sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist es vielleicht auf den zweiten auch, klärt für uns aber viele Fragen zu Zeitdruck und Widerspruchsfristen, Uneinigkeit und polarisierenden Themen, Arbeitsgruppen und Entscheidungsautonomie.

Ultimatives Konsensverfahren

In der Praxis entscheiden wir fast alle Fragen – wie viele andere Gruppen auch – nach der Diskussion verschiedener Gesichtspunkte einstimmig. Sind nicht alle anwesend gibt es eine 7-Tage-Widerspruchsfrist. Gibt es Widerspruch oder kommt keine einstimmige Entscheidung zustande, nutzen wir die Methode Bewertungswahl. Im äußersten Notfall erarbeitet eine Vermittlungsgruppe den bestmöglichen aller Vorschläge. Die Grafik zeigt das Verfahren in vereinfachter Form – hier gibt es unser Papier ausführlich. Über konstruktive Kritik sowie Gedanken und Erfahrungen mit Konsens ohne Veto freuen wir uns sehr.

– Sebastian –